Der Schlussredakteur war lange Zeit eine feste Größe in den Redaktionen.
Ihm oblag es, das Okay für den Druck eines Manuskripts oder einer ganzen Zeitung oder Zeitschrift zu geben. Dafür musste er allerdings auch den Kopf hinhalten, wenn später Unzufriedenheit herrschte oder Fehler im Gedruckten auftauchten.
Dies hat sich bis heute auch nicht geändert, allerdings sind immer weniger fest angestellte Schlussredakteure in den Redaktionen der Printmedien zu finden. Sie werden eher bei Bedarf engagiert und sind freiberuflich tätig. Daher arbeiten sie in der Regel auch nicht nur für eine Zeitung oder Zeitschrift, sondern für viele verschiedene. Ein Schlussredakteur wird teilweise auch von Unternehmen beauftragt, wenn es um die Bearbeitung von Firmen- oder Kundenzeitschriften geht, um Jahrbücher oder Produktkataloge.
Dem Schlussredakteur kommt dann die Aufgabe zu, den gesamten Text hinsichtlich möglicher Fehler zu überprüfen, Bilder anders zu platzieren und sich um die Rechte an den Bildern zu kümmern. Denn nicht immer ist alles geklärt und teilweise muss der Schlussredakteur noch Verhandlungen um Rechte und die Verwertbarkeit von Bildern und anderen Quellen führen.
Im Grunde genommen ist die Tätigkeit des Schlussredakteurs mit der eines Lektors vergleichbar. Dafür muss ein Schlussredakteur allerdings auch verschiedene Kenntnisse mitbringen. Er muss sich mit den üblichen Textprogrammen ebenso auskennen, wie mit den Softwares, die für die Erstellung von Grafiken und die grafische Bearbeitung nötig sind.
Dazu zählen etwa Pagemaker, InDesign und QuarkExpress.
Nun muss ein Schlussredakteur, wenn er nicht fest in einer Redaktion angestellt ist, allerdings selbst versuchen, an gen ügend Aufträge zu kommen.
Werbung und Marketing sind dabei die Schlüsselwörter, die zum Erfolg führen.
Der Schlussredakteur sollte vor allem das Internet mit einbeziehen, wenn er sich bekannt machen möchte. Dabei ist die Eintragung in den verschiedenen Branchenverzeichnissen sehr sinnvoll. Wer sich allerdings hier auf der Seite einträgt, profitiert von den vielen Vorteilen, die hier geboten werden. So zum Beispiel in Bezug auf die leichte Auffindbarkeit durch den suchenden potentiellen Auftraggeber.