Der Werbetexter muss ein wahres Multitalent sein.
Er sollte in der Lage sein, nicht nur mit der Sprache so umzugehen, dass jeder Spaß daran hat, seinen Text zu lesen oder zu hören. Er muss darüber hinaus auch dazu fähig sein, den Text kurz und präzise zu verfassen, dabei aber so, dass das zu bewerbende Produkt oder die Dienstleistung in den Vordergrund gestellt werden.
Der Text soll anregen, er soll verblüffen, unterhalten oder informativ sein. Texte sollen Spaß machen – dies ist aber erst dann möglich, wenn auch der Werbetexter Spaß an seinem Job hat. Und den wiederum kann er nur mit ausreichenden Kenntnissen haben.
Der Werbetexter muss sich kurz fassen, die Texte müssen einfach sein. Das klingt zwar leicht, ist es aber nicht. Eine Rolle spielen dabei schließlich auch immer die Wünsche des Kunden, die es zu beachten gilt. Die Zielgruppe muss ebenfalls bedacht werden, wenn es um ein Produkt für Rentner geht, ist die Jugendsprache völlig fehl am Platze – nur als Beispiel.
Fachausdrücke müssen ebenso vermieden werden, wie verschachtelte Sätze, die man mehrmals lesen muss. Der Text muss eingängig sein und alles Wichtige enthalten – dabei besteht er häufig nur aus einer einzigen Zeile.
Der Werbetexter ist aber nicht nur für die Erstellung reiner Werbetexte zuständig, sondern auch für die Anfertigung von Broschüren und Kundenzeitschriften, von Katalogen und Ratgebern. Kurz, der Werbetexter wird immer dann eingesetzt, wenn eine Veröffentlichung keinen wissenschaftlichen Hintergrund hat und informieren oder ein Produkt bzw. eine Dienstleistung vermarkten soll.
Der Werbetexter arbeitet eng mit allen anderen zusammen, die an der Entstehung des fertigen Textprodukts beteiligt sind. So zum Beispiel mit dem Lektor oder mit dem Schlussredakteur.
Der Werbetexter muss stets in der Lage sein, seine eigenen Ansprüche zurückzustellen, damit das Produkt in den Vordergrund gerückt wird, wobei hier mit dem Produkt der werbende Text gemeint ist.
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